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Frankfurter Schützengilde dominiert bei den Landesmeisterschaften KK
 
20.06.2010 - Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften auf den frisch eingeweihten vollelektronischen Schießständen an der Autobahn konnten die Gewehrschützen von der Frankfurter Schützengilde sich in den Hauptdisziplinen behaupten.
 

In der Königsdisziplin Drei-Stellungskampf konnten sich die Frankfurter Alexander Schröder (1117) und Sven Bergenroth (1101) vor Martin Altenkirsch (994) von den Sportschützen aus Glindow klar durchsetzen. Im Wettbewerb des Liegendschießens reichten 586 Ringe für Alexander Schröder um erneut die Nase vorn zu haben. Mannschaftskollege Tobias Göcking (581) wurde vor dem Lübbener Sven Jeschke (580) zweiter. In der Mannschaftswertung ging der Landesmeistertitel klar an das Team von der Oder. Die Frankfurter kamen auf insgesamt 1738 Ringe. Rang zwei ging an Lübben (1715) vor den Sportschützen aus Medewitz, die auf insgesamt 1708 Zähler kamen.

 
Sven Bergenroth, Alexander Schröder und Steffen Wenzel
 
Im Dreistellungskampf 3x20 wurde mit 561 Ringen der Frankfurter Steffen Wenzel Landesmeister. Platz zwei ging an Alexander Schröder (555). Dirk Schwiderski von der Frankfurter Gilde machte mit 549 Ringen den dreifachen Erfolg perfekt. Somit ging auch die Teamwertung klar an die Schützengilde 1406. Das Team Gewehr war sich nach den Wettkämpfen einig, dass sich die Umstellung auf vollelektronische Anlagen ausgezahlt hat und zum reibungslosen Ablauf der Kämpfe beigetragen hat.
 

In der Wertung Sportpistole Jugend weiblich zeigte Stella-Marie Kehlenbrink (Foto rechts) von der Gilde eine hervorragende Leistung. Die junge Athletin, die im Duell-Schießen einen Waffendefekt hatte lies sich von nichts aus der Ruhe bringen: Kehlenbrink verhielt sich während des Waffendefekts gemäß der Sportordnung völlig richtig und zeigte diese Störung sofort den Wettkampfrichtern an. Jedoch waren diese überfordert und jeder der drei Kampfrichter rief was anderes, so dass dies eine Kettenreaktion bei den anderen Schützen im Starterfeld auslöste. Folge war, dass einige Schützen die kommende Serie nicht schossen oder nur teilweise. Als letzte Konsequenz mussten einige Sportler eine oder zwei Serien nach dem Wettkampfende wiederholen bzw. nachschießen. Nun zeigte die Sportschülerin Kehlenbrink was in ihr steckt. Sie behielt Nerven und schoss eine 48er sowie eine volle fünfziger Serie. Von den anwesenden Gästen und Trainer erntete sie dafür Beifall und Glückwünsche.

Am Ende kam Stella-Marie auf sehr gute 566 Ringe und landete damit hinter der Cottbuserin Denise Naumann (569) auf Platz zwei. Dritte wurde Josefin Eder mit 545 Ringen von der Frankfurter Gilde. In der Mannschaftswertung holten die beiden gemeinsam mit Kim Naundorf (Rang 6/507) den Landesmeistertitel mit insgesamt 1655 Ringen. Rang zwei und drei holten sich die Mannschaften von der Wittenberger Schützengilde.

 
Bei den Damen mit der Sportpistole ging der Wettkampf reibungslos über die Bühne. Nicht anders zu erwarten holte die Frankfurter Mannschaft in der Besetzung Stefanie Thurmann (581), Munkhbayar Dorjsuren (580) und Antje Noeske (576) den Titel an die Oder. Alle drei sind Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft und sicherten für die Frankfurter die Plätze eins bis drei in der Einzelwertung. Trainer Olaf Haspel holte in der Schützenklasse mit 572 Ringen den zweiten Platz hinter Steffen Schröder (580) von der Wittenberger Schützengilde. Tina Höna wurde Landesmeisterin in der Juniorenklasse A. In der Juniorenklasse B wurde Isabell Voeckler (555) erste. Rang zwei bis vier gingen an die Sportschülerinnen Julia Weißenfeld (542), Mandy Dobschütz (540) und Franziska Heck (519).
 
 

Bericht: und Fotos: Benjamin Gramsch

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